Spleissnagel

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Spleissnagel – die schichtweise Ablösung des Nagels

Die Spleissnägel gehören wie die meisten Nagelerkrankungen zu den Veränderungen am Nagel, die auf verschiedene Mängel im Körper, aber auch auf Verletzungen oder andere Grunderkrankungen hinweisen können. Dennoch gelten Spleissnägel als relativ „harmlose“ Nagelveränderung und werden von den Betroffenen vor allem aufgrund der Optik als unangenehm empfunden. Durch einen Gang zum Arzt oder einer medizinischen Nagelpflege kann den Spleissnägeln jedoch recht gut entgegengewirkt werden.
Die Symptome der Nagelerkrankung
Bei einem Spleissnagel lösen sich die Schichten der Nagelplatte parallel zur Oberfläche des Nagels ab. Mit Fortschreiten der Erkrankung sieht es aus als würden mehrere Nagelplatten übereinander liegen. Zwischen den einzelnen abgelösten Schichten kann sich Luft befinden. Ein Spleissnagel ist nicht ansteckend und meist auch nicht schmerzhaft, sieht jedoch optisch nicht ansprechend aus.

Spleissnägel zeigen sich vor allem durch die Ablösung von Nagelschichten parallel zur Oberfläche des Nagels. Die nicht ansteckende Erkrankung verläuft in den meisten Fällen schmerzfrei.

Ursachen für die Entstehung eines Spleissnagels

  1. Nährstoffmangel
    Spleissnägel können durch einen Mangel an Nährstoffen entstehen. Besonders die Unterversorgung mit Calcium, Vitamin A und dem Spurenelement Eisen kann sich auf diese Weise bemerkbar machen.
  2. Ekzeme
    Ekzeme am Nagel können zu Spleissnägeln führen. Die Ursachen für die nicht infektiösen Entzündungsreaktionen sind vielfältig. Allergien können ebenso Auslöser sein, wie andere Grunderkrankungen.
  3. Verletzungen
    Verletzungen an der Nagelwurzel können Spleissnägel nach sich ziehen. Die Nagelwurzel ist für die Bildung der Nagelzellen zuständig und befindet sich am Ende der sogenannten Nageltasche. Wird sie verletzt, kann die Bildung der Nagelzellen gestört sein. Die Nagelwurzel kann beispielsweise durch ein von außen einwirkendes Trauma geschädigt werden.
  4. Seife
    Die Einlagerung von Seifenresten im Nagel, kann Spleissnägel begünstigen. Dies kann beispielsweise eintreten, wenn Seife nicht ausreichend von den Händen gespült wird.
  5. Strahlung
    Röntgenstrahlen durch Röntgenaufnahmen oder eine Computertomographie (CT) können Spleissnägel auslösen. Die Röntgenstrahlen einer Röntgenuntersuchung sind meist relativ gering, während eine CT mehr Strahlung abgibt. Die Strahlenbelastung durch die Strahlentherapie gegen eine Krebserkrankung ist ebenfalls erhöht.

Nährstoffmangel und Verletzungen gehören zu den Auslösern von Spleissnägeln. Ihre Ursache kann jedoch auch in Ekzemen oder der Einlagerung von Seifenresten liegen.

Was tun gegen Spleissnägel?

Betroffene sollten zunächst einen Arzt aufsuchen um die Ursache für den Spleissnagel aufklären und ggf. auch behandeln zu lassen. Zunächst gilt es einen bestehenden Mangel, eventuell auch durch eine Blutuntersuchung, festzustellen und zu therapieren. Zudem wird meist eine medizinische Nagelpflege empfohlen. Patienten können mit den von erfahrenen Nagelpflegern empfohlenen Pflegeprodukten ihre Nägel schützen und die Optik verbessern.

Der Nagelerkrankung vorbeugen

  1. Ausgewogene Ernährung
    Um einen Mangel an Nährstoffen im Körper zu vermeiden, ist eine ausgewogene und gesunde Ernährung wichtig. Im Bedarfsfall und nach Absprache mit einem Arzt kann auch die Gabe von Vitamin- oder Mineralstoffpräparaten angezeigt sein. Eine Überwachung der Werte durch Blutuntersuchungen sollte dabei erfolgen.
  2. Nagelpflege
    Eine regelmäßige Nagelpflege und entsprechende Pflegeprodukte können die Nägel schützen. Die Pflegeprodukte sollten am besten von einem Arzt oder einer medizinischen Nagelpflegerin empfohlen werden und müssen regelmäßig zur Anwendung kommen.
  3. Hände schützen
    Um zu verhindern, dass sich Seifenreste am Nagel sammeln oder dieser durch den Einsatz von Reinigungsmitteln und Chemikalien angegriffen wird, sollten immer Haushaltshandschuhe getragen werden. Kommt Seife mit den Händen direkt in Kontakt, sollte sie gewissenhaft abgespült werden.

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